Was ist Eigenkapitalrendite (ROE)?

Der Nettogewinn als Prozentsatz des Eigenkapitals.

Formale Definition

Die Eigenkapitalrendite (ROE) teilt den Nettogewinn durch das durchschnittliche Eigenkapital und misst, wie effizient ein Unternehmen das Kapital der Eigentümer in Gewinn verwandelt. Eine dauerhaft hohe ROE signalisiert einen belastbaren Wettbewerbsvorteil, kann jedoch durch hohe Verschuldung aufgebläht sein. Die DuPont-Analyse zerlegt die ROE in Marge, Kapitalumschlag und Verschuldung.

Einfach erklärt

Es zeigt, wie viel Gewinn ein Unternehmen aus dem Geld herausquetscht, das die Aktionäre eingebracht haben. Eine hohe, stetige ROE bedeutet in der Regel ein gut geführtes Geschäft mit einem echten Vorsprung vor Rivalen.

Beispiel

Ein Unternehmen, das $5 Milliarden auf $25 Milliarden Eigenkapital verdient, hat eine ROE von 20%.

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